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Was kostet eine Website 2026?

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Was kostet eine Website in Deutschland 2026?

Für eine Unternehmenswebsite zahlen Sie in Deutschland 2026 entweder 11 € bis 34 € im Monat für einen selbst gebauten Baukasten oder einen Einmalbetrag für gebaute Arbeit, der beim Freelancer vierstellig beginnt und bei einer Agentur mit Team fünfstellig werden kann. Der Unterschied ist fast vollständig Arbeitszeit: Der Freelancer-Kompass 2026 nennt 103 € als durchschnittlichen Stundensatz von IT-Freelancern im deutschsprachigen Raum, für Webdesign liegen die auf freelancermap gelisteten Sätze zwischen 33 € und 101 € in der Stunde. Dazu kommen in jedem Fall Folgekosten für Domain, Hosting, Rechtstexte und Wartung. Bei mir kostet eine vollständige Website 800 € einmalig.

Was sich belegen lässt und was nicht

Zu Website-Preisen kursieren viele Zahlen und wenige Quellen. Belastbar sind zwei Sorten: die veröffentlichten Tarife der Baukastenanbieter und die erhobenen Stundensätze von Freelancern. Für Agenturprojekte gibt es in Deutschland keine unabhängige Preiserhebung. Was dazu im Netz steht, stammt fast immer von Agenturen selbst.

Deshalb steht in der Tabelle nur, was jemand tatsächlich veröffentlicht hat, und daneben, wer es veröffentlicht hat.

WegBelegter PreisrahmenWer die Zahl erhebt
Baukasten (Wix, Jimdo, Squarespace) 11 € bis 34 € im Monat für die gängigen Tarife Tarifübersicht Tooltester, Anbieterpreise
Freelancer Webdesign 33 € bis 101 € in der Stunde Profilangaben auf freelancermap
IT-Freelancer insgesamt 103 € in der Stunde im Durchschnitt Freelancer-Kompass 2026, rund 5.400 Befragte
Agentur mit Team keine unabhängige Erhebung verfügbar niemand

Vom Stundensatz zum Projektpreis

Eine Website wird nicht in Stunden verkauft, aber in Stunden gebaut. Wer wissen will, ob ein Angebot plausibel ist, rechnet deshalb zurück: Wie viele Arbeitsstunden stecken in dem Preis, und passt diese Zahl zu dem, was auf der Seite stehen soll?

Eine Unternehmensseite mit fünf bis acht Unterseiten, aufbereiteten Texten, sortierten Bildern, Kontaktformular, Rechtstexteinbindung und technischer Suchmaschinen-Grundausstattung ist eine Arbeit von mehreren Tagen. Rechnen Sie das gegen den Preis. Kommt dabei ein Stundenlohn heraus, für den in Deutschland niemand seriös arbeiten kann, ist entweder der Umfang kleiner als beschrieben oder die Rechnung folgt später.

Der Gegenprobe wegen: Der GWA-Frühjahrsmonitor 2026 weist für die befragten Mitgliedsagenturen eine durchschnittliche Rendite von 7,5 Prozent aus. Der Preis einer Agenturwebsite ist also ganz überwiegend bezahlte Arbeitszeit und nicht Gewinnspanne. Wer teurer ist, hat meist mehr Beteiligte, nicht mehr Marge.

Was den Unterschied im Preis macht

Fünf Punkte erklären fast die gesamte Spanne. Alles andere ist Verhandlungssache.

  • Umfang: Eine Seite oder zwanzig. Jede Unterseite kostet Struktur, Text, Bilder und Prüfung.
  • Texte: Selbst geliefert oder geschrieben. Das ist der Posten, der in Angeboten am häufigsten fehlt und Projekte am häufigsten aufhält.
  • Bilder: Eigene Fotos, gekaufte Bilder oder ein Fotograf. Ein Fototermin kostet oft mehr als eine Unterseite.
  • Individualität: Ein gekauftes Theme, das eingerichtet wird, ist schneller fertig als ein eigener Entwurf. Es sieht dann auch aus wie das gekaufte Theme.
  • Funktion: Kontaktformular, Terminbuchung, Shop, Preisrechner, zweite Sprache. Jede Funktion bringt Technik, Test und Haftung mit.

Die Folgekosten, die im Angebot oft fehlen

Der Bau ist einmalig, der Betrieb nicht. Wer nur den Einmalpreis vergleicht, vergleicht die Hälfte.

  • Domain und Hosting. Bei mir sind sie 12 Monate im Preis enthalten, danach rund 110 € im Jahr.
  • Rechtstexte mit Aktualisierungsdienst. Das Webseiten-Paket der IT-Recht Kanzlei kostet 5,90 Euro im Monat, vergleichbare Angebote liegen im selben Bereich. Ein einmal erzeugter Text veraltet mit der nächsten Gesetzesänderung.
  • Wartung und Sicherheitsupdates. Bei WordPress und ähnlichen Systemen ist das keine Kür: Eine ungepflegte Installation wird übernommen, nicht gehackt im Film-Sinne, sondern automatisiert und massenhaft.
  • Inhaltspflege. Preise, Öffnungszeiten, Team, Referenzen. Eine Seite, an der zwei Jahre niemand gearbeitet hat, sieht man an.
  • Barrierefreiheit. Für Websites mit Buchung, Bestellung oder Reservierung ist das seit dem 28. Juni 2025 eine gesetzliche Frage geworden.

Wo dieses Angebot einzuordnen ist

Eine vollständige Website kostet bei mir 800 € einmalig, oder 500 € einmalig, wenn die laufende Betreuung für 250 € im Monat dazukommt. Enthalten sind bis zu 6 Unterseiten, Domain und Hosting für 12 Monate, ein Kontaktformular und die technische Suchmaschinen-Grundausstattung. Das sind Endpreise: Als Kleinunternehmer nach § 19 UStG berechne ich keine Umsatzsteuer.

Das liegt unter dem, was eine Agentur mit Team aufrufen muss, und über dem, was ein Baukasten im ersten Jahr kostet. Der Grund ist keine Sonderleistung: Webagentur Scherzinger ist ein Einzelunternehmen ohne Angestellte, ohne Büromiete in der Innenstadt und ohne Projektleitung, die zwischen Kunde und Umsetzung sitzt. Diese Kosten entstehen nicht und stehen deshalb auch nicht in der Rechnung.

Woran Sie ein Angebot prüfen können

Vier Fragen, die jedes seriöse Angebot ohne Zögern beantwortet.

  • Wem gehören Domain, Quellcode und Zugangsdaten nach dem Livegang?
  • Was kostet der Betrieb ab dem zweiten Jahr, in Euro?
  • Wie viele Korrekturschleifen sind enthalten, und was kostet die nächste?
  • Wer schreibt die Texte, und ist das im Preis?

Fragen

Häufig gefragt

Warum sind die Preisangaben im Netz so unterschiedlich?

Weil fast alle von Anbietern stammen und weil sich hinter dem Wort Website völlig verschiedene Umfänge verbergen. Eine Landingpage mit einem Formular und ein Shop mit dreihundert Artikeln heißen beide so. Vergleichbar wird es erst, wenn Sie Umfang, Textleistung, Bildmaterial und Betriebskosten daneben stellen.

Ist eine teurere Website automatisch besser auffindbar?

Nein. Auffindbarkeit hängt an Struktur, Inhalt, Ladezeit und laufender Arbeit, nicht am Preis. Eine teure Seite, an der nach dem Livegang niemand mehr arbeitet, wird von einer günstigen überholt, die gepflegt wird. Versprechen kann Ihnen eine Platzierung ohnehin niemand.

Kann ich mit einem Baukasten Geld sparen?

Ja, wenn Sie die Arbeit selbst machen wollen und können. Die gängigen Tarife liegen zwischen 11 € und 34 € im Monat. Was Sie zusätzlich einsetzen, ist Ihre Zeit, und die ist in einem Betrieb selten billig. Der ehrliche Vergleich steht auf der Seite Baukasten oder eigene Website.

Was kostet die günstigste seriöse Variante?

Bei mir 800 € einmalig für eine gebaute Website mit bis zu 6 Unterseiten. Wenn das immer noch zu viel ist, ist ein Baukasten die ehrlichere Antwort als ein schlecht gebautes Angebot für dreihundert Euro, das nach einem Jahr ersetzt werden muss.

Nächster Schritt

Angebot in 24 Stunden

Erzählen Sie mir kurz, worum es geht — telefonisch in 20 Minuten oder per Formular. Sie bekommen ein schriftliches Angebot mit festem Preis, ohne dass daraus etwas folgt.