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Wie lange dauert es, bis eine neue Website bei Google steht?

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Wie lange dauert es, bis eine neue Website bei Google zu finden ist?

Es gibt keine zugesagte Dauer, und Google nennt selbst keine. In seiner Dokumentation zur erneuten Erfassung steht wörtlich: „Das Crawling kann einige Tage oder mehrere Wochen dauern.“ Und dass eine Seite erfasst wird, heißt noch nicht, dass sie aufgenommen wird — Google hält ausdrücklich fest, dass eine Crawling-Anfrage keine Garantie für die Aufnahme in die Suchergebnisse ist. Beschleunigen lässt sich nur das Finden: eine eingereichte Sitemap, eine eingerichtete Search Console, Verweise von Seiten, die schon erfasst sind, und keine eigenen Sperren.

Was passiert überhaupt zwischen Livegang und Suchergebnis?

Google beschreibt seine Suche in drei Schritten: Crawling, Indexierung und das Ausliefern der Ergebnisse. Beim Crawling lädt ein Programm die Seite herunter. Bei der Indexierung wird ausgewertet, worum es darin geht, und das Ergebnis gespeichert. Erst danach kann die Seite überhaupt in einer Trefferliste auftauchen.

Entscheidend ist, dass jeder dieser Schritte eigenständig misslingen kann. Google hält ausdrücklich fest, dass nicht jede erfasste Seite auch indexiert wird. Wer nur fragt „wie lange dauert es“, fragt an dieser Stelle vorbei: Die häufigere Antwort ist nicht „noch nicht“, sondern „aus einem bestimmten Grund nicht“.

Für eine ganz neue Adresse kommt ein Umstand hinzu: Niemand verweist auf sie. Verweise sind der übliche Weg, auf dem eine Adresse gefunden wird. Fehlen sie vollständig, bleibt die Sitemap der einzige Hinweis darauf, dass es die Seite gibt.

Was sagt Google selbst zur Dauer?

In der deutschen Dokumentation zum erneuten Crawling steht der Satz: „Das Crawling kann einige Tage oder mehrere Wochen dauern.“ Das ist die einzige Zeitangabe, die Google macht, und sie ist bewusst weit gefasst.

Direkt daneben steht die zweite Aussage, die in der Erwartungshaltung meist fehlt: „Eine Crawling-Anfrage ist keine Garantie dafür, dass die Seite sofort oder überhaupt in die Suchergebnisse aufgenommen wird.“ Wer eine Zusage hört, hört sie nicht von Google.

Dasselbe gilt für die Sitemap. Google beschreibt sie als Hilfe beim Entdecken von Adressen und sagt zugleich, dass sie nicht garantiert, dass alles darin erfasst und indexiert wird. Eine Sitemap ist ein Angebot, keine Anmeldung.

Deshalb steht auf dieser Website an keiner Stelle eine zugesagte Platzierung und keine zugesagte Frist bis zur Aufnahme. Geschuldet ist die fachgerechte Arbeit — das ist nicht Bescheidenheit, sondern das Einzige, was jemand ehrlich versprechen kann.

Was beschleunigt das Finden wirklich?

Alles, was Google die Adresse zeigt und ihr nicht im Weg steht. Die Reihenfolge unten ist die des Aufwands: oben wenig Arbeit mit sicherer Wirkung, unten mehr Arbeit.

  • Die Search Console einrichten und die Inhaberschaft bestätigen. Das Werkzeug ist kostenlos und die einzige Stelle, an der überhaupt ablesbar ist, was Google mit der Seite macht.
  • Die Sitemap dort einreichen. Sie ist die vollständige Liste der Adressen, die es geben soll — gerade bei einer neuen Seite ohne eingehende Verweise.
  • Die eigenen Sperren prüfen. Ein „noindex“ aus der Bauphase oder eine robots.txt, die noch alles aussperrt, ist der häufigste Grund dafür, dass gar nichts passiert.
  • Die Startseite so verlinken, dass von ihr aus jede Unterseite in wenigen Klicks erreichbar ist. Was nur über die Sitemap erreichbar ist, wirkt unwichtig und wird entsprechend behandelt.
  • Einzelne wichtige Adressen über die URL-Prüfung der Search Console zum erneuten Crawling anmelden. Das ist für eine Handvoll Seiten gedacht, nicht für den ganzen Bestand.
  • Dort eingetragen sein, wo der Betrieb ohnehin hingehört: Google-Unternehmensprofil, Kammer- oder Verbandsverzeichnis, die Seiten von Partnern. Jeder echte Verweis ist ein Weg, auf dem die Adresse gefunden wird.

Was hilft nicht, wird aber verkauft?

Rund um diese Frage gibt es einen kleinen Markt, und er lebt davon, dass niemand die Wartezeit aushält.

  • Kostenpflichtige „Anmeldung bei hunderten Suchmaschinen“. Suchmaschinen finden Seiten durch Verweise und Sitemaps, nicht durch Anmeldeformulare.
  • Gekaufte Verweise aus Verzeichnissen ohne eigenen Zweck. Google beschreibt solche Muster in seinen Spam-Richtlinien; das Risiko trägt die Seite, nicht der Verkäufer.
  • Eine Gebühr an Google. Google nimmt kein Geld dafür, eine Seite häufiger zu erfassen oder besser zu platzieren, und sagt das in seiner Dokumentation selbst.
  • Immer neue Unterseiten ohne eigenen Inhalt. Sie erhöhen die Zahl der Adressen, nicht die Zahl der aufgenommenen.

Wie lese ich ab, woran es liegt?

In der Search Console gibt es zwei Stellen dafür. Die URL-Prüfung beantwortet die Frage für genau eine Adresse: Ist sie im Index, und wenn nein, warum nicht. Der Bericht zur Seitenindexierung beantwortet sie für die ganze Website und gruppiert die Adressen nach Grund.

Die Gründe dort sind konkret und lesbar: durch robots.txt blockiert, mit „noindex“ gekennzeichnet, Duplikat mit einer anderen Adresse als kanonischer, gefunden aber noch nicht erfasst, Serverfehler. Jeder dieser Gründe hat eine eigene Behandlung, und keiner davon wird durch Warten besser.

Eine Suche nach dem eigenen Domainnamen ist als Prüfung untauglich: Sie sagt nichts darüber, was Google gespeichert hat, und was sie zeigt, hängt am Ort und am Verlauf des Suchenden. Die Search Console ist die einzige Quelle, die auf Ihre Seite blickt statt auf Ihre Suchergebnisse.

Wie gehe ich bei einer neuen Seite vor?

Zum Livegang gehört bei mir, dass die Search Console eingerichtet und bestätigt ist, dass die Sitemap dort eingereicht ist und dass robots.txt und die robots-Kennzeichnung genau das erlauben, was erlaubt sein soll. Das ist der Teil, der in der eigenen Hand liegt.

Danach ist die ehrliche Auskunft: abwarten und den Bericht lesen. Was ich zusagen kann, ist die Arbeit — die Aufnahme in den Index entscheidet Google, und wer dafür eine Frist nennt, nennt eine erfundene.

Wer die laufende Betreuung nimmt, hat diesen Blick dauerhaft: 250 € im Monat, darin die Arbeit an Sichtbarkeit und Inhalt. Wer sie nicht nimmt, bekommt die Zugänge und die Anleitung; die Search Console kostet nichts und ist niemandem zu kompliziert.

Fragen

Häufig gefragt

Meine Seite ist seit Tagen online und nicht auffindbar. Ist etwas kaputt?

Nicht unbedingt. Google nennt selbst eine Spanne von einigen Tagen bis zu mehreren Wochen für das Crawling. Prüfen Sie trotzdem zuerst das Naheliegende: Steht noch ein „noindex“ aus der Bauphase im Quelltext, sperrt die robots.txt, ist die Sitemap eingereicht?

Hilft es, die Seite in der Search Console immer wieder anzumelden?

Nein. Google schreibt ausdrücklich, dass mehrfaches Anfordern den Vorgang weder beschleunigt noch die Aufnahme wahrscheinlicher macht. Einmal anfordern und dann den Bericht lesen ist der ganze Vorgang.

Warum steht eine Unterseite im Index und eine andere nicht?

Weil Google jede Adresse einzeln bewertet. Die häufigsten Gründe stehen im Bericht zur Seitenindexierung: als Duplikat einer anderen Adresse zugeordnet, zu wenig eigener Inhalt, oder schlicht noch nicht erfasst. Der Bericht nennt den Grund je Adresse.

Bringt eine Sitemap überhaupt etwas?

Sie hilft beim Entdecken der Adressen, garantiert aber nichts. Google sagt selbst, dass nicht alles aus einer Sitemap erfasst und indexiert wird. Für eine neue Seite ohne eingehende Verweise ist sie trotzdem der wichtigste einzelne Hinweis.

Können Sie zusagen, dass ich auf Seite eins komme?

Nein, und wer es zusagt, kann es auch nicht. Was zugesagt werden kann, ist die fachgerechte Arbeit: eine Seite, die erfasst werden kann, die die Frage beantwortet, nach der gesucht wird, und die nicht durch eigene Fehler ausgesperrt ist.

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