Warum gerade Entrümpler und Handwerker?
Wer eine Wohnung räumen lassen muss, hat meist einen Termin im Nacken: die Wohnungsübergabe, den Verkauf des Hauses, den Einzug ins Heim. Wer einen Rohrbruch hat, wartet nicht, bis eine Website in der unbezahlten Suche nach oben gewandert ist. Beides sind Suchen mit Absicht und mit Ort: „Entrümpelung Halle“, „Haushaltsauflösung Leipzig“, „Elektriker Lübeck Notdienst“. Genau für diese Suchen wurde Google Ads gebaut.
Dazu kommt, dass der Auftragswert in beiden Gewerken meist hoch genug ist, um einen bezahlten Klick zu tragen: Wenn ein Kontakt über eine Anzeige weniger kostet als der Gewinn aus einem Auftrag, rechnet sich die Anzeige. Ob das bei Ihnen so ist, muss gemessen werden — deshalb steht unten ein belegter Fall statt einer Behauptung.
Was dieser Text nicht ist: eine Empfehlung, Google Ads statt einer brauchbaren Website zu schalten. Die Anzeige bringt den Besucher auf die Seite; was er dort vorfindet, entscheidet, ob er anruft. Eine Anzeige auf eine Startseite ohne Telefonnummer oben verbrennt Budget.
Wie Google Ads den Preis bildet
Google verkauft keine Plätze zu Festpreisen, sondern versteigert sie bei jeder einzelnen Suche neu. Wer bietet, legt fest, was ihm ein Klick höchstens wert ist, und wie gut seine Anzeige zur Suche passt, entscheidet mit darüber, ob er zum Zug kommt. Deshalb kostet derselbe Klick in Halle etwas anderes als in München, und „Entrümpelung“ etwas anderes als „Haushaltsauflösung“.
Für die Planung heißt das: Niemand kann vorher sagen, was ein Klick kosten wird. Man kann es nach einem Monat ablesen. Darum ist der erste Monat Datensammlung und kein Beweis für oder gegen den Kanal.
„Für jede Suchanfrage auf Google findet in Google Ads eine Auktion statt.“
Quelle: Google Ads-Hilfe, Ausgaben in Google Ads verwalten, abgerufen am 08.10.2026
Was ein Monatsbudget bedeutet und wer es bezahlt
Google rechnet nicht in Monaten, sondern in einem durchschnittlichen Tagesbudget je Kampagne. An einzelnen Tagen darf Google mehr ausgeben, über den Monat gleicht sich das aus. Wer 500 € im Monat ausgeben will, setzt also ein Tagesbudget, das über den Monat gerechnet dort landet, und kann es jeden Tag ändern oder die Kampagne anhalten.
Das Werbebudget zahlen Sie direkt an Google, über ein Konto, das auf Ihren Namen läuft und Ihre Zahlungsmethode trägt. Es fließt zu keinem Zeitpunkt über mein Konto. Ich habe nur Verwalterzugang; wenn die Zusammenarbeit endet, bleiben Konto, Kampagnen und alle gesammelten Daten bei Ihnen. Das ist keine Höflichkeit, sondern die Bedingung dafür, dass mein Honorar klein bleiben kann.
„Sie können Ihr durchschnittliches Tagesbudget jederzeit bearbeiten.“
Quelle: Google Ads-Hilfe, Durchschnittliches Tagesbudget: Definition, abgerufen am 08.10.2026
Was ein betreutes Konto gebracht hat
Im Zeitraum 05.09.–04.10.2026 hat das Konto 766,51 € ausgegeben, dafür 232 Klicks bekommen und 13 Kontaktaufnahmen erfasst: Klicks auf WhatsApp, Angebote per E-Mail und Klicks auf die Telefonnummer. Das sind 58,96 € je erfasster Kontaktaufnahme — abgelesen im Google-Ads-Konto des Betriebs am 05.10.2026. Wie viele dieser Kontakte zu Aufträgen wurden, weiß nur der Betrieb; diese Zahl steht hier bewusst nicht.
Zum Vergleich die unbezahlte Seite derselben Website: 34.700 Einblendungen und 353 Klicks in der Google-Suche im Zeitraum 30.07.–12.10.2026 (Search Console des Betriebs, abgerufen 13.10.2026). Die Anzeigen bringen also nicht die Masse der Besucher, sondern die Besucher mit Absicht: Wer auf eine Anzeige „Entrümpelung Halle“ klickt, braucht gerade eine Entrümpelung in Halle.
16 — Kontaktaufnahmen über die Suchkampagnen seit dem 21.08.2026 erfasst, für zusammen 1.180 € Werbekosten. (Google-Ads-Konto des Betriebs, abgelesen 08.10.2026.)
73,75 € — Werbekosten je erfasster Kontaktaufnahme über den ganzen Zeitraum der Suchkampagnen (1.180 € für 16 Kontakte). (Google-Ads-Konto des Betriebs, abgelesen 08.10.2026.)
14,3 % — Klickrate der Suchkampagnen; die automatischen Kampagnen davor lagen bei 0,9 %. (Google-Ads-Konto des Betriebs, abgelesen 08.10.2026.)
3 — belegbare Kontakte aus den automatischen Kampagnen vom 18.06. bis 20.08.2026, für 564 € Werbekosten (≈ 188 € je Kontakt). (Google-Ads-Konto des Betriebs, abgelesen 08.10.2026.)
Was ein erfasster Kontakt gekostet hat — und wie oft Anzeigen angeklickt wurden
Die Werte als Tabelle
| Angabe | Wert |
|---|---|
| Kosten je Kontakt: Automatische Kampagnen, 18.06.–20.08. (3 Kontakte) | ≈ 188 € |
| Kosten je Kontakt: Suchkampagnen seit 21.08. (16 Kontakte) | 73,75 € |
| Kosten je Kontakt: Gesamtes Konto, 05.09.–04.10. (13 Kontakte) | 58,96 € |
| Klickrate der Anzeigen: Automatische Kampagnen | 0,9 % |
| Klickrate der Anzeigen: Suchkampagnen | 14,3 % |
Die ganze Fallstudie mit Suchzahlen, Bewertungen und dem, was die Website für diesen Betrieb tut, steht auf der Branchenseite: Website für Entrümpelungsfirmen
Rechenbeispiel: 300, 500 und 800 € im Monat
Mein Honorar beträgt 10 % des Werbebudgets, mindestens 99 € im Monat. Bei den drei Budgets dieser Überschrift greift jedes Mal das Mindesthonorar — erst ab 990 € Budget sind die Prozente mehr. Das steht hier offen, weil es in der Rechnung für kleine Betriebe der größere Posten im Verhältnis ist.
Was die Spalte rechts sagt, ist eine Rechnung mit dem oben belegten Wert je Kontakt, keine Zusage: Bliebe ein Kontakt bei 58,96 €, wären es bei 300 € rund fünf erfasste Kontaktaufnahmen im Monat, bei 500 € rund acht, bei 800 € rund dreizehn. In Ihrer Stadt und Ihrem Gewerk kann ein Kontakt die Hälfte oder das Doppelte kosten. Die Zahl, die Sie am Monatsende sehen, ist die, die zählt.
| Monatsbudget an Google | Mein Honorar | Erfasste Kontakte, wenn einer so viel kostet wie im Fall oben |
|---|---|---|
| 300 € | 99 € | rund fünf |
| 500 € | 99 € | rund acht |
| 800 € | 99 € | rund dreizehn |
Ohne Messung ist jede Zahl geraten
„Kontaktaufnahme“ heißt in diesem Text immer: ein Klick auf WhatsApp, ein abgeschicktes Formular oder ein Klick auf die Telefonnummer, den Google als Conversion zählt. Dafür muss die Website jeden dieser Schritte an Google melden. Ohne diese Einrichtung sieht ein Konto nur Klicks und Kosten — und niemand kann sagen, ob die Anzeige irgendwem einen Auftrag gebracht hat.
Was auch die beste Messung nicht sieht: ob aus dem Kontakt ein Auftrag wurde und wie viel er einbrachte. Das weiß nur der Betrieb. Deshalb bitte ich jeden Kunden, im ersten Vierteljahr Anrufer kurz zu fragen, wie sie auf ihn gekommen sind. Der monatliche Bericht von mir nennt Ausgaben, Klicks, erfasste Kontakte und Kosten je Kontakt; die Zahl der Aufträge trägt der Betrieb ein.
„Eine Conversion erfolgt, wenn ein Klick auf die Anzeige oder eine andere Interaktion damit unmittelbar zu einer für Sie wertvollen Aktion des Nutzers führt.“
Quelle: Google Ads-Hilfe, Conversion-Tracking: Definition, abgerufen am 08.10.2026
Woran Sie ablesen, ob die Anzeigen passen
Die erste Zahl, die ich in einem Konto ansehe, ist die Klickrate: Wie viele von hundert Menschen, die die Anzeige gesehen haben, haben geklickt? Eine niedrige Klickrate heißt meist, dass die Anzeige zu Suchen erscheint, zu denen sie nicht passt — „Entrümpelung“ wird auch gesucht von Leuten, die einen Sperrmülltermin der Stadt wollen oder eine Anleitung zum Selbermachen. Jede dieser Suchen kostet, wenn jemand klickt, und bringt nichts.
Darum besteht die laufende Arbeit weniger aus neuen Anzeigen als aus Ausschlüssen: Suchbegriffe, Orte und Tageszeiten, zu denen die Anzeige nicht mehr erscheinen soll. Diese Listen werden mit jedem Monat länger, und das Budget wandert zu den Suchen, die Kontakte bringen.
„Eine hohe Klickrate ist ein Anhaltspunkt dafür, dass Nutzer Ihre Anzeigen und Einträge als nützlich und relevant einstufen.“
Quelle: Google Ads-Hilfe, Klickrate (CTR), abgerufen am 08.10.2026
Wann Google Ads der falsche Weg ist
Wenn ein Klick in Ihrem Gewerk mehr kostet, als ein Auftrag einbringt, ist Google Ads der falsche Weg, und ich sage das nach dem ersten Monat, statt das Budget weiter zu verwalten. Dasselbe gilt, wenn der Betrieb die Anfragen nicht annehmen kann: Eine Anzeige, die am Samstagabend Anrufe bringt, die niemand entgegennimmt, zahlt für Besetztzeichen.
Google Ads ersetzt auch keine Sichtbarkeit in der unbezahlten Suche. Die braucht 4 bis 8 Wochen, bis sich etwas bewegt, und kostet danach keinen Klickpreis mehr. Der betreute Betrieb oben bekommt beides: Die Anzeigen bringen die Kontakte mit Absicht, die Ortsseiten bringen über die Monate die Besucher ohne Klickpreis. Wer nur eines davon will, sollte mit den Anzeigen anfangen, wenn es schnell gehen muss, und mit der Website, wenn es dauerhaft sein soll.
Bei mir läuft die Ads-Betreuung mindestens 3 Monate, weil ein einzelner Monat Datensammlung ist und kein Urteil. Danach ist sie monatlich kündbar, und das Konto bleibt Ihres.
Was die Betreuung umfasst und was Sie selbst beisteuern müssen, steht auf der Leistungsseite: Google-Ads-Betreuung