Die Schritte im Überblick
Eine Website entsteht bei mir in festen Schritten, und jeder hat eine Zeit, die ich zusage, und eine, die an Ihnen hängt. Die Tabelle zeigt beides. Die Bauzeit beginnt mit dem Auftrag, nicht mit dem ersten Anruf, und sie setzt voraus, dass das Material da ist.
| Schritt | Wer ist dran | Dauer |
|---|---|---|
| Erstgespräch am Telefon oder per Bildschirm | beide | etwa 15 Minuten, kostenlos |
| Schriftliches Angebot mit Preis | ich | innerhalb von 24 Stunden |
| Fragebogen ausfüllen, Material schicken | Sie | spätestens 14 Tage nach dem Auftrag |
| Konzept und Entwurf | ich | Teil der Bauzeit |
| Rückmeldung zum Entwurf | Sie | spätestens 7 Werktage nach Zusendung |
| Umsetzung nach Ihrer Freigabe | ich | Teil der Bauzeit |
| Test, Livegang und Übergabe | beide | Teil der Bauzeit, zusammen 2 bis 4 Tage |
| Nachbesserung technischer Fehler | ich | 30 Tage nach dem Livegang, kostenfrei |
Vor dem Auftrag: Gespräch und Angebot
Im ersten Gespräch erzählen Sie, was Ihr Betrieb macht und wofür die Seite da sein soll: mehr Anrufe, Anfragen über ein Formular, Bewerbungen oder einfach ein seriöser Auftritt für Firmenkunden. Ich sage Ihnen, was ich bauen würde und was es kostet. Wenn Ihr Betrieb von Stammkunden lebt und keine neue Seite braucht, sage ich auch das.
Danach kommt das Angebot schriftlich. Die Website selbst kostet mit Betreuung 500 bis 1.000 € einmalig, je nach Umfang vorher abgesprochen, ohne Betreuung 2.000 € als Festpreis. Die Hälfte bei Auftrag, die Hälfte bei Abnahme. Enthalten sind bis zu 6 Unterseiten und 2 Korrekturschleifen. Was darüber hinausgeht, steht mit Preis im Angebot, bevor Sie zusagen.
Was Sie bereitlegen
Nach der Zusage bekommen Sie einen Link zu einem Fragebogen mit rund 40 Fragen. Er ist in diese Teile gegliedert: Ihr Betrieb, Wunsch-Internetadresse, Was Sie anbieten, Wo Sie arbeiten, Wen Sie erreichen wollen, Wie Sie Preise machen, Warum man Ihnen trauen kann, Wie die Seite wirken soll, Was die Seite können soll und Was Sie mitliefern. Was dort fehlt, klären wir am Telefon. Am Material selbst fragt der Fragebogen ab, was davon schon vorhanden ist:
- Logo als Datei
- Fotos von der Arbeit
- Vorher-nachher-Bilder
- Foto von Ihnen oder dem Team
- Fahrzeug- oder Werkstattfotos
- Kundenstimmen
- Fertige Texte
Die Fakten, die nur Sie kennen
Das Wichtigste lässt sich nicht kaufen und nicht von einer Agentur erfinden: was Sie machen, für wen, in welchen Orten und was Sie von anderen unterscheidet. Schreiben Sie Ihre Leistungen so auf, wie Ihre Kunden sie am Telefon nennen, eine pro Zeile. Genau diese Wörter tippen sie später bei Google ein.
Nennen Sie auch, was Sie ausdrücklich nicht machen. Das erspart Ihnen Anrufe, die nichts bringen, und macht die Seite klarer. Und nennen Sie die Leistung, mit der Sie am meisten verdienen; die stelle ich nach vorn.
Im Paketpreis ja: Sie liefern Texte und Bilder, ich baue und bearbeite sie für das Web auf. Wenn Sie das nicht möchten, schreibe ich die Texte für 60 € pro Seite. Was ich in jedem Fall brauche, sind die Fakten: Was Sie machen, für wen, was Sie von anderen unterscheidet. Diese Sätze kann niemand für Sie erfinden, und erfundene Sätze merkt man einer Website an.
Fotos: eigene wirken besser, fremde brauchen Rechte
Gute Handyfotos eigener Arbeiten wirken auf einer Betriebsseite besser als gekaufte Bilder: Tageslicht, aufgeräumter Hintergrund, das Ergebnis gut erkennbar. Ein Foto von Ihnen oder dem Team ersetzt jedes Stockfoto. Bei Bildern, die Sie nicht selbst gemacht haben, ist Vorsicht nötig. Das Urheberrechtsgesetz schützt auch einfache Fotos, nicht nur Kunstwerke:
„Lichtbilder und Erzeugnisse, die ähnlich wie Lichtbilder hergestellt werden, werden in entsprechender Anwendung der für Lichtbildwerke geltenden Vorschriften des Teils 1 geschützt.“
Quelle: Urheberrechtsgesetz (UrhG), § 72 Lichtbilder, abgerufen am 13.10.2026
Für die Praxis heißt das: Ein Bild aus der Google-Bildersuche oder von der Seite eines Herstellers dürfen Sie nicht einfach übernehmen. Hat ein Fotograf Bilder für Sie gemacht, klären Sie mit ihm, ob Sie sie auf der Website zeigen dürfen. Das ist keine Rechtsberatung; im Zweifel fragen Sie den Fotografen oder eine Anwältin.
Angaben fürs Impressum
Eine geschäftliche Website braucht ein Impressum. Welche Angaben darin stehen müssen, regelt § 5 des Digitale-Dienste-Gesetzes. Der Absatz beginnt so:
„Diensteanbieter haben für geschäftsmäßige, in der Regel gegen Entgelt angebotene digitale Dienste folgende Informationen, die leicht erkennbar und unmittelbar erreichbar sein müssen, ständig verfügbar zu halten:“
Quelle: Digitale-Dienste-Gesetz (DDG), § 5 Allgemeine Informationspflichten, abgerufen am 13.10.2026
Danach zählt das Gesetz die Angaben auf, darunter Name und Anschrift, eine Möglichkeit zur schnellen elektronischen Kontaktaufnahme samt E-Mail-Adresse, bei zulassungspflichtigen Tätigkeiten die zuständige Aufsichtsbehörde, das Register mit Nummer und gegebenenfalls die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer. Legen Sie diese Angaben bereit; der Fragebogen fragt Umsatzsteuer-Identifikationsnummer und Zulassung eigens ab.
Impressum und Datenschutzerklärung erzeuge ich mit einem anerkannten Generator aus Ihren Angaben, baue sie ein und lege sie Ihnen vor dem Livegang zur Freigabe vor. Verantwortlich für den Inhalt bleiben Sie als Betreiber der Seite; eine rechtliche Beratung im Einzelfall gebe ich nicht (§ 2 RDG).
Domain, E-Mail und Google-Profil
Für die Internetadresse nennen Sie im Fragebogen Ihren Wunsch und zwei Ersatzwünsche, denn die erste Wahl ist oft vergeben. Kurz, aussprechbar und ohne Bindestrich-Kette ist besser als lang und genau. Gibt es schon eine Domain oder ein Google-Unternehmensprofil, brauche ich die Zugänge oder eine Einladung als Verwalter.
Beim Namen Ihres Betriebs lohnt sich Genauigkeit. Google schreibt in den Richtlinien zum Unternehmensprofil:
„Verwenden Sie für Ihr Unternehmen einheitlich den Namen, den Sie auch außerhalb von Google für Ihr Ladengeschäft, Ihre Website, Ihr Briefpapier und gegenüber Kunden gebrauchen.“
Quelle: Google Unternehmensprofil-Hilfe: Richtlinien für die Präsentation Ihres Unternehmens, abgerufen am 13.10.2026
Name, Anschrift und Telefonnummer stehen deshalb auf der Website genau so wie im Profil. Das Profil richte ich in beiden Fällen ein, mit und ohne Betreuung; mit Betreuung pflege ich es danach laufend.
Woran sich der Zeitplan verschiebt
Die Technik ist selten der Grund, wenn eine Seite später fertig wird. Es sind fast immer drei Dinge: Das Material kommt spät, die Rückmeldung zum Entwurf dauert, oder während des Baus kommt eine neue Idee dazu, die den Umfang ändert. Eine neue Idee ist kein Problem, sie verschiebt nur den Termin, und das sage ich dann gleich.
Vor dem Livegang prüfe ich jede Seite zuerst auf dem Handy. Das hat einen praktischen Grund: Google verwendet für Indexierung und Ranking die mobile Version einer Seite, und die meisten Kunden eines kleinen Betriebs kommen ohnehin vom Telefon. Nach dem Livegang reiche ich die Seite in der Search Console ein. Wann Google sie aufnimmt, entscheidet Google; Sie bekommen den Zugang, damit Sie es selbst sehen.
Was zu einer Website bei mir gehört und was sie kostet, steht auf der Leistungsseite: Website erstellen lassen