Was „Website mieten“ meistens bedeutet
Mietangebote für Websites folgen fast immer demselben Muster: Die Einrichtung kostet wenig oder nichts, dafür zahlt der Betrieb jeden Monat einen festen Betrag über eine vereinbarte Laufzeit. Hosting, Domain, Sicherheitsupdates und kleinere Änderungen sind darin enthalten. Für einen Betrieb, der keine größere Summe auf einmal ausgeben will und keine Zeit für Technik hat, ist das bequem.
Der Haken steht selten auf der Startseite des Anbieters, sondern im Vertrag. Bei vielen Mietmodellen bleibt die Website Eigentum des Anbieters. Wer kündigt, bekommt keine Dateien, oft keine Texte und manchmal nicht einmal die Domain. Die Seite verschwindet mit dem Vertrag, und mit ihr alles, was sie bei Google über Jahre an Sichtbarkeit aufgebaut hat.
Das ist kein Vorwurf an das Modell. Ein Anbieter, der die Seite günstig vorfinanziert, will das über die Laufzeit zurückverdienen. Nur sollten Sie vor der Unterschrift wissen, was nach der letzten Rate passiert.
Wem die Website gehört, und wer das festlegt
Wer eine Website baut, ist Urheber des Codes und der Gestaltung. Der Kunde bekommt nicht das Urheberrecht, sondern ein Nutzungsrecht, und entscheidend ist, welches. Das Urheberrechtsgesetz beschreibt das stärkste davon so:
„Das ausschließliche Nutzungsrecht berechtigt den Inhaber, das Werk unter Ausschluss aller anderen Personen auf die ihm erlaubte Art zu nutzen und Nutzungsrechte einzuräumen.“
Quelle: Urheberrechtsgesetz, § 31 Absatz 3, abgerufen am 30.09.2026
Steht im Mietvertrag nur ein einfaches Nutzungsrecht für die Laufzeit, dürfen Sie die Seite nach dem Ende nicht mitnehmen. Steht dort ein ausschließliches Nutzungsrecht ohne zeitliche Grenze, gehört die Nutzung Ihnen, auch wenn Sie später den Anbieter wechseln.
Bei der Domain entscheidet ein Eintrag. Die DENIC, die zentrale Registrierungsstelle für .de-Adressen, führt in ihrer Datenbank, wer Domaininhaber ist. Fragen Sie vor Vertragsschluss, wessen Name dort steht und ob Sie jederzeit verlangen können, dass die Domain auf Sie übertragen wird.
Miete, Kauf und dieses Angebot im Vergleich
Die Tabelle stellt die beiden üblichen Modelle neben die zwei Wege, die ich anbiete. Die Spalten für Miete und Kauf beschreiben das typische Muster, nicht einen bestimmten Anbieter.
| Frage | Typische Miete | Typischer Kauf | Bei mir |
|---|---|---|---|
| Kosten zu Beginn | gering oder keine | voller Preis | 500 bis 1.000 € mit Betreuung, 2.000 € ohne |
| Laufende Kosten | fester Monatsbetrag | Hosting und Domain beim eigenen Anbieter | 250 € im Monat mit Betreuung, sonst 12 Monate ohne weitere Kosten für Hosting und Domain |
| Nutzungsrecht an der Seite | oft nur für die Laufzeit | meist ausschließlich | ausschließlich, ab der Bezahlung, in beiden Paketen |
| Domain | oft auf den Anbieter | auf Sie | über mein Konto, mit Anspruch auf jederzeitige Übertragung auf Sie |
| Nach der Kündigung | Seite oft weg | entfällt | Sie bekommen Domain und alle Dateien |
Was die Monatsgebühr abdecken sollte
Ein Monatsbetrag ist nur dann günstig, wenn dafür jeden Monat etwas passiert. Fragen Sie, welche dieser Punkte enthalten sind und welche extra kosten.
- Hosting und Domain, einschließlich Verschlüsselung (https).
- Sicherheitsupdates. WordPress läuft nach der Zählung von W3Techs auf 40,2 % aller Websites und ist deshalb das häufigste Ziel automatisierter Angriffe. Eine Installation ohne Updates ist nach kurzer Zeit angreifbar.
- Datensicherung, und zwar eine, die jemand schon einmal zurückgespielt hat.
- Inhaltliche Änderungen: neue Preise, Öffnungszeiten, Fotos, Leistungen. Ohne Stundenabrechnung für jede Kleinigkeit.
- Arbeit an der Auffindbarkeit: Google-Unternehmensprofil, Suchbegriffe, neue Unterseiten. Eine Seite, an der niemand arbeitet, wird von Mitbewerbern überholt, die es tun.
Wann sich welcher Weg rechnet
Kaufen lohnt sich, wenn jemand im Betrieb die Seite selbst pflegen will oder ein Mitarbeiter das kann, und wenn sich an Angebot und Preisen selten etwas ändert. Dann zahlen Sie einmal und danach nur Hosting und Domain. Spätere Änderungen werden nach Stunden abgerechnet; der Freelancer-Kompass 2026 nennt für Freelancer in Deutschland, Österreich und der Schweiz 103 € im Durchschnitt, bei mir sind es 60 €.
Die Variante mit Monatsbetrag lohnt sich, wenn die Seite Anfragen bringen soll und niemand im Betrieb Zeit hat, sich darum zu kümmern. Sichtbarkeit bei Google entsteht durch laufende Arbeit, nicht durch den Livegang. Die Betreuung kostet bei mir 250 € im Monat, fest für die ersten 6 Monate; danach sprechen wir den Preis fair neu ab, nach dem, was Ihnen die Seite wert ist.
Anders als bei vielen Mietmodellen gehört Ihnen die Seite in beiden Fällen. Beenden Sie die Betreuung, übertrage ich die Domain und übergebe alle Dateien. Sie verlieren nichts von dem, was bis dahin aufgebaut wurde.
Was Sie in den ersten 6 Monaten an mich zahlen
- Website mit Betreuung: 2.000 €
- Website ohne Betreuung: 2.000 €
- Ohne Betreuung plus Pflegestunden: 2.720 €
Die Werte als Tabelle
| Monate | Website mit Betreuung | Website ohne Betreuung | Ohne Betreuung plus Pflegestunden |
|---|---|---|---|
| 0 | 500 € | 2.000 € | 2.000 € |
| 1 | 750 € | 2.000 € | 2.120 € |
| 2 | 1.000 € | 2.000 € | 2.240 € |
| 3 | 1.250 € | 2.000 € | 2.360 € |
| 4 | 1.500 € | 2.000 € | 2.480 € |
| 5 | 1.750 € | 2.000 € | 2.600 € |
| 6 | 2.000 € | 2.000 € | 2.720 € |
Umfang, Ablauf und beide Preise stehen auf der Seite zur Leistung: Website erstellen lassen